Zwischen Krafttanken und Durchhalten – meine dritte Chemotherapie

Die Zeit bis zur dritten Chemo am 18. Oktober versuchten wir mit schönen Momenten zu füllen – fast so, als könnten wir die Krankheit für ein paar Tage austricksen. Wir machten einen Familientag auf dem Spielplatz der Glasmanufaktur in Derenburg, ließen die Kinder toben und uns den Kopf frei pusten. Ich gönnte mir einen Nageltermin mit bunten Farben – mach dir das Leben bunt, sagte meine Nageldesignerin, und irgendwie fühlte sich das an diesem Tag richtig an.

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Heimweg, Erschöpfung und die ersten Tage danach

Nach der ersten Chemo fuhr Micha mich nach Hause. Ich war so müde, dass ich im Auto einschlief – einfach weg, mitten in dieser neuen Realität. Die Schwester hatte mir Tabletten gegen Übelkeit mitgegeben, und ich war dankbar dafür, denn allein der Gedanke an die Nebenwirkungen machte mir Angst.

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